___________________________________________________________________ Auszug aus www.idea.de Mai 2012 Gefangene des Monats Mai Gefangene
Christen in Laos
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Quelle: www.idea.de 01. Dezember 2009 Äthiopien: Christ wegen „arglistiger“ Bibelverbreitung inhaftiertEx-Muslim Bashir Musa Ahmed ist „Gefangener des Monats Dezember“. Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Äthiopien inhaftierten Christen Bashir Musa Ahmed benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der Ex-Muslim wurde nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct am 23. Mai in der Somali Region im Osten des Landes festgenommen. Die Polizei beschuldigt den ehemaligen Islam-Gelehrten, Bibeln an Muslime verbreitet zu haben, die wie Koran-Ausgaben aussehen. Dies sei „arglistig“. Einheimische Christen weisen diesen Vorwurf zurück. Die von dem 39-jährigen angebotenen Bibeln seien üblich und weit verbreitet. Ahmed musste bisher noch nicht vor Gericht erscheinen. Er gilt in der Region als mutiger Verkündiger der christlichen Botschaft. Wiederholt stieß er Glaubensgespräche zwischen führenden Christen und Muslimen an. Verwandte und Angehörige seines Stammes hatten seine Verhaftung durchgesetzt. Damit solle er abgehalten werden, die christliche Botschaft in der Somali-Region zu verbreiten, heißt es. Die IGFM ruft dazu auf, sich in Briefen an die äthiopische Botschaft für die Freilassung Ahmeds einzusetzen und dabei auf die in der äthiopischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit hinzuweisen. In der Somali-Region leben fünf Millionen meist muslimische Einwohner – überwiegend somalischer Herkunft. Von den nach Schätzungen 85 Millionen Einwohnern Äthiopiens sind 63 Prozent Christen – vorwiegend Mitglieder der äthiopisch-orthodoxen Kirche. 34 Prozent sind sunnitische Muslime.
____________________________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de - das christliche Nachrichtenportal Gefangener des Monats November 2009Haft wegen Verbreitung christlicher Schriften
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________________________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de www.igfm.de 01. September 2009 Christen in Haft, weil sie im Ramadan ihr Café öffnenSechs ägyptische Kopten sind „Gefangene des Monats September“. Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) Als „Gefangene des Monats September“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea sechs ägyptische Christen benannt. Es handelt sich um Brüder aus der Familie Morris Gattas, die zur christlichen Minderheit der orthodoxen Kopten gehören: Ashraf, Magdy, Osama, Nabil, Wahid und Hany. Sie wurden am 22. Januar zu drei Jahren Arbeitslager und einer Geldbuße verurteilt, weil sie 2008 während des islamischen Fastenmonats Ramadan ihr Straßencafé in Port Said geöffnet hielten. Damit seien Muslime verleitet worden, gegen das islamische Ess- und Trinkverbot zu verstoßen, so die Begründung für ihre Verurteilung. Während des Ramadan – in diesem Jahr vom 22. August bis 20. September – sind von Sonnenauf- bis –untergang Essen, Trinken, Sex und Rauchen für Muslime verboten. Der IGFM zufolge ist es aber nach ägyptischem Recht nicht vorgeschrieben, tagsüber Cafés und Restaurants im Ramadan zu schließen. Andere geöffnete Cafés in der Region seien von der Polizei unbehelligt geblieben. Außerdem gelte die Vorschrift zum Fasten nur für Muslime. Die sechs Kopten waren am 8. September 2008 verhaftet worden. Dabei gingen 13 Polizisten gewaltsam gegen sie vor. Zwei Brüder erlitten Knochenbrüche, ein weiterer eine Kopfverletzung. Gegen Zahlung einer Kaution von umgerechnet 1.680 Euro – etwa zwei mittlere Jahresgehälter – waren sie vorübergehend auf freien Fuß gesetzt worden. Die IGFM ruft dazu, in Briefen an die ägyptische Regierung die Freilassung der Christen zu fordern. Von den 79 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, 10 Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten.
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Quelle: www.idea.de 01. Juni 2009 Iran: Fünf neubekehrte Christen festgenommen Auch noch in Haft sind die Christinnen Maryam Rostampour (27) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (30). Karaj (idea) - Im Iran haben Sicherheitskräfte fünf neubekehrte Christen und einen Hauskirchenleiter ohne Haftbefehl festgenommen. Polizisten in Zivil hätten eine Razzia auf eine Hausgemeinde in der nordiranischen Stadt Karaj durchgeführt. Sie seien während einer Bibelstunde ohne Durchsuchungsbeschluss in die Räume eingedrungen und hätten die Konvertiten sowie den Gemeindeleiter verhaftet, berichtet der Informationsdienst Farsi Christian News. Ihr Aufenthaltsort sei auch ihren Familienangehörigen unbekannt. Außerdem seien Bibeln beschlagnahmt worden. Jonathan Racho von der Menschenrechtsorganisation International Christian Concern habe die iranischen Behörden aufgefordert, die fünf Christen auf freien Fuß zu setzen. Außerdem verlangte er die Freilassung der Christinnen Maryam Rostampour (27) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (30), die am 5. März in Teheran verhaftet wurden. Ihnen wird vorgeworfen, die Staatssicherheit gefährdet, an illegalen religiösen Versammlungen teilgenommen und Bibeln verteilt zu haben. Die Christinnen, die ohne offizielle Anklage und Rechtsbeistand inhaftiert sind, teilen sich im Gefängnis Evin eine Zelle mit 27 weiteren weiblichen Gefangenen. „Gefangene des Monats Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten sie als „Gefangene des Monats Mai benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die IGFM weist darauf hin, dass die Islamische Republik Iran den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert hat, der auch die Religionsfreiheit garantiert. Allerdings stellt das islamische Religionsgesetz den Religionswechsel von Muslimen unter schwere Strafen. Von den 65 Millionen Einwohnern sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Muslime, die zum christlichen Glauben übergetreten sind, wird auf bis zu 250.000 geschätzt. Daneben gibt es weitere 125.000 bis 150.000 Christen. _____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de Gefangener des Monats 01.04.09 Chinesischer Pastor „Gefangener des Monats April Trotz fehlender Beweise bleibt Lou Yuanqi in Haft. F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Als „Gefangenen des Monats April haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den chinesischen Pastor Lou Yuanqi benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Lou (Jahrgang 1964) ist Seelsorger einer staatlich nicht registrierten Hausgemeinde in der Stadt Qingshuihe (Distrikt Huocheng). Er wurde am 16. Mai 2008 im Zuge einer Kampagne gegen „illegale christliche Aktivitäten in der nordwestchinesischen Region Xinjiang/Ostturkestan festgenommen. Bei einer Gerichtsverhandlung am 15. Dezember warf ihm die Anklage das „Benutzen von Aberglauben zur Unterwanderung des Gesetzes vor. Ein Urteil wurde jedoch nicht gesprochen. Das Gericht habe eine unzureichende Beweislage festgestellt, berichtet das christliche Hilfswerk China Aid Association (China-Hilfsvereinigung) mit Sitz in Midland (US-Bundesstaat Texas). Der Vertreter der Anklage habe darum ersucht, das Verfahren einzustellen. Trotzdem befindet sich der Pastor weiter in Haft. Nach Angaben der IGFM leidet er an Hepatitis B. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an die chinesische Justizministerin Wu Aiying um umgehende Freilassung des offenkundig Unschuldigen zu bitten. Die meisten Christen in der Volksrepublik China versammeln sich in staatlich nicht registrierten Hauskirchen, weil sie sich der Kontrolle des kommunistischen Regimes entziehen wollen. Schätzungen über die Gesamtzahl der Christen schwanken zwischen 40 Millionen und 130 Millionen. Die anerkannten protestantischen Dachorganisationen - die Drei-Selbst-Bewegung und der Chinesische Christenrat - repräsentieren 18 Millionen Mitglieder. Von den etwa 20 Millionen Katholiken gehören rund sechs Millionen regimetreuen Kirchen an. _____________________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de Gefangener des Monats 02.03.09 Zwei pakistanische Christen „Gefangene des Monats Vater und Tochter sollen Koran beleidigt haben - IGFM: Sie sind unschuldig. F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben zwei pakistanische Christen als „Gefangene des Monats März benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Es handelt sich um den 40-jährigen Gulshare Masih und seine 19-jährige Tochter Sandal Gulshare aus dem Dorf Gojra Chak bei Faisalabad. Beide werden nach Angaben der IGFM fälschlich beschuldigt, den Koran beleidigt und damit Gotteslästerung begangen zu haben. Fanatische Muslime hätten dem Vater und seiner Tochter am 9. Oktober vorgeworfen, Seiten aus dem Koran gerissen zu haben. Diese Beschuldigung sei über Moschee-Lautsprecher verbreitet worden. Danach habe eine etwa 500-köpfige Menge aufgebrachter Muslime das Haus der Christen umzingelt, es mit Steinen beworfen und versucht, es anzuzünden. Daraufhin schritt die Polizei ein und verhaftete Gulshare und Sandal - wie es hieß - zu ihrem Schutz. Unter dem Druck der Fanatiker wurden, so die IGFM, beide auf der Grundlage des pakistanischen Blasphemie-Gesetz angeklagt. Ihnen droht lebenslängliche Haft. Vater und Tochter befinden sich in getrennten Bezirksgefängnissen in Faisalabad. Die Frau von Gulshare Masih und sieben Kinder halten sich nach Angaben der IGFM versteckt. Die Menschenrechtsorganisation ruft dazu auf, sich in Briefen an den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari für die unverzügliche Freilassung und die Sicherheit der unschuldig Inhaftierten einzusetzen. Außerdem solle man die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes und anderer diskriminierender islamischer Gesetze einfordern, wie es der Minderheitenminister Shabaz Bhatti im Januar öffentlich in Aussicht gestellt habe. Von den 156 Millionen Einwohnern Pakistans sind 95 Prozent Muslime, 3 Prozent Christen und 1,8 Prozent Hindus. _____________________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de Gefangener des Monats Januar 2009 Vietnamesischer Pastor seit Jahren inhaftiert Der 35-jährige Y Wo Nie ist „Gefangener des Monats Januar 2009. F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den vietnamesischen Pastor Y Wo Nie als „Gefangenen des Monats Januar benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der 35-Jährige, der dem Bergvolk der Montagnards angehört, wurde am 18. August 2004 festgenommen, nachdem er eine friedliche Demonstration angeführt hatte. Die Teilnehmer drückten ihren Wunsch nach mehr Religionsfreiheit aus und forderten die Rückgabe von konfisziertem kirchlichem Besitz. Im Juli 2005 verurteilte das Volksgericht in der Provinz Dac Lac den evangelischen Pastor wegen „Störung der öffentlichen Ordnung zu neun Jahren Haft. Mitangeklagte, die ebenfalls ihr Recht auf Glaubensfreiheit einforderten, erhielten Haftstrafen zwischen 8 und 13 Jahren. Der IGFM zufolge war es kein faires Gerichtsverfahren nach internationalen Normen. Rechtsbeistände seien eingeschüchtert oder einfach übergangen worden. Der Pastor befindet sich in der nordvietnamesischen Haftanstalt Nam Ha. Der Familienvater dürfe keinen Besuch empfangen, so die IGFM. Nach ihren Angaben sind die Haftbedingungen in Vietnam katastrophal. Ernährung, Hygiene und medizinische Versorgung seien mangelhaft. Außerdem gebe es Zwangsarbeit und Misshandlungen durch Wärter und Mitgefangene. „Wachstum der protestantischen Religion unterdrücken Vietnam gehört zu den Ländern, die die Religionsfreiheit massiv verletzen. In einem als geheim eingestuften Trainingshandbuch für Kader der Kommunistischen Partei Vietnams aus dem Jahr 2007 heißt es: „Das abnormale und spontane Wachstum der protestantischen Religion ist entscheidend zu unterdrücken. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den vietnamesischen Ministerpräsidenten Nguyen Tan Dung Sorge um den Pastor auszudrücken und um dessen unverzügliche Freilassung zu bitten. Dabei könne man sich auf die in der vietnamesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit und die von Vietnam ratifizierten internationalen Menschenrechtsabkommen wie dem UN-Zivilpakt berufen. Von den 83 Millionen Einwohnern Vietnams sind 54 Prozent Buddhisten, 22 Prozent Nichtreligiöse und 8 Prozent Christen - etwa 6 Millionen Katholiken und 1,3 Millionen Protestanten. _____________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de 30.11.08 Gefangener des Monats Dezember 2008 Haile Naizgi ist „Gefangener des Monats Eritrea: Der Ex-Kirchenleiter Haile Naizgi ist seit viereinhalb Jahren inhaftiert. F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ehemaligen Kirchenleiter Haile Naizgi (Asmara/Eritrea) als „Gefangenen des Monats Dezember benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Naizgi war Vorsitzender der größten Pfingstkirche Eritreas, der „Eritrean Full Gospel Church (Eritreische Kirche des Vollen Evangeliums). Er wurde am 23. Mai 2004 zusammen mit dem Leiter der Evangelischen Allianz Eritreas, Kiflu Gebremeskel (Gefangener des Monats März 2005), verhaftet. Beide wurden weder innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 48 Stunden einem Gericht vorgeführt noch einer Straftat angeklagt. Sie sollen sich im berüchtigten Karchele-Gefängnis in der Hauptstadt Asmara befinden. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation amnesty international soll Naizgi durch ein geheimes Sicherheitskomitee außergerichtlich zu fünf Jahren Haft verurteilt worden sein. Der Vater von vier Kindern war Buchhalter beim international tätigen christlich-humanitären Hilfswerk World Vision. Naizgi steht stellvertretend für rund 2.000 Christen, die wegen ihres Glaubens in Eritrea eingekerkert sind. Im Mai 2002 hatte Präsident Issayas Afewerki alle Angehörigen nicht erlaubter Kirchen - darunter 35 evangelikale - zu Staatsfeinden erklärt. Nur die eritreisch-orthodoxe, die lutherische und die katholische Kirche sowie der Islam wurden als Religionsgemeinschaften zwar zugelassen, aber unter staatliche Aufsicht gestellt. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an Aferwerki die Sorge um die Lage Naizgis und anderer inhaftierter Christen auszudrücken und um deren Freilassung anlässlich des Weihnachtsfests zu bitten. Von den 4,5 Millionen Einwohnern Eritreas sind jeweils rund 48 Prozent Christen und Muslime. Vier Prozent sind nichtreligiös. ____________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de Gefangener des Monats 01.11.08 Koptischer Pfarrer „Gefangener des Monats November Metaos Wahba wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt - IGFM fordert neuen, fairen Prozess. F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den koptisch-orthodoxen Pfarrer Metaos Wahba als „Gefangenen des Monats November benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.Der Geistliche war am 12. Oktober von einem Gericht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo wegen Urkundenfälschung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer der Santa-Maria-Kirche bei Giseh nahe Kairo hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut. Er stellte ihnen eine Heiratsurkunde aus, ohne zu wissen, dass die Papiere der Braut gefälscht waren, so die IGFM. Nach deren Angaben erleiden Ex-Muslime in Ägypten, wo der Islam sunnitischer Prägung Staatsreligion ist, mannigfache Bedrohungen und Diskriminierungen. Die meisten Neuchristen praktizierten deshalb ihren Glauben im Verborgenen und verzichteten darauf, ihre Personaldokumente entsprechend umschreiben zu lassen. Die Eheschließung einer Muslimin mit einem Angehörigen eines anderen Glaubens ist verboten. Um ihren Verlobten zu heiraten, sah die Braut keinen anderen Ausweg, als gefälschte Papiere vorzulegen. Das Ehepaar befindet sich auf der Flucht. Die IGFM ruft dazu auf, den ägyptischen Staatspräsidenten Mohamed Hosni Mubarak in Briefen zu bitten, das Recht auf Religionswechsel einschließlich entsprechender Ausweisänderungen durchzusetzen. Der Präsident solle außerdem Pfarrer Wahba ein neues, faires Verfahren ermöglichen. Christen stellen mit schätzungsweise acht bis zehn Millionen Personen rund acht Prozent der etwa 79 Millionen ägyptischen Staatsbürger. In ihrer Mehrheit sind die Christen orthodoxe Kopten. Es gibt aber auch kleinere Gruppen von Katholiken und Protestanten. ____________________________________________________________________ Quelle: www.idea.de 01.10.2008 Gefangener des Monats: Pastor in Laos ist „Gefangener des Monats OktoberDer laotische Pastor Sompong Supatto ist der „Gefangene des Monats Oktober.F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), www.igfm.de und die Evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de haben den laotischen Pastor Sompong Supatto als „Gefangenen des Monats Oktober benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.Der 32-jährige Hauskirchenleiter wurde am 3. August während eines Gottesdienstes zusammen mit den beiden 18-jährigen Gemeindemitgliedern Boot Chanthaleuxay und Khamnvan Chanthaleuxay verhaftet. Sie sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch for Lao Religious Freedom (Menschenrechtswache für Religionsfreiheit in Laos) in dem Dorf Boukham (Provinz Savannkhet) inhaftiert und müssen schmerzhafte Hand- und Fußfesseln tragen. Die Behörden hätten zu verstehen gegeben, dass die Christen nur freigelassen würden, wenn sie ihren Glauben aufgäben. Der IGFM zufolge nehmen die Übergriffe auf Christen im kommunistisch regierten Laos in den letzten Monaten deutlich zu. Im Juli waren in der Provinz Saravan 80 Christen in einem Schulgebäude festgesetzt worden - ohne Versorgung mit Lebensmitteln. Dies geschah mit dem Ziel, dass sie den Verzicht auf ihren Glauben schriftlich erklären. 10 von 17 Familien taten dies unter dem Druck ihrer schwächer werdenden Kinder. Die anderen 7 Familien wurden aus ihrem Dorf Katin vertrieben und müssen in notdürftigen Unterkünften auf Feldern kampieren. Nach Angaben der IGFM garantiert die Verfassung von Laos zwar Religionsfreiheit. Lokale Behörden gingen aber immer wieder gegen missionarisch aktive Christen vor. Ihnen werde vorgeworfen, Spaltungen im Volk hervorzurufen, was nach Artikel 9 der Verfassung verboten sei. Dieser „Knebelparagraph werde gegen die Religionsfreiheit eingesetzt. Die Menschenrechtsorganisation ruft dazu auf, in Briefen an den laotischen Ministerpräsidenten Bounnyang Vorachit (Vientiane) gegen die Inhaftierung und Behandlung von Pastor Sompong Supatto und seiner beiden Gemeindemitglieder zu protestieren. Von den rund sechs Millionen Einwohnern von Laos sind 61 Prozent Buddhisten, 31 Prozent Anhänger von Stammesreligionen, 3 Prozent Christen und 1 Prozent Muslime. |
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