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Auszug aus www.idea.de                               Mai 2012

Gefangene des Monats Mai

Gefangene Christen in Laos
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Fünf Christen in Laos (Südostasien)haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) als „Gefangene des Monats Mai“ benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Von den Inhaftierten ist jeweils nur ein Name bekannt: Die drei Frauen Alee, Poon und Narm sowie die beiden Männer Phosee und Viengsai aus dem Distrikt Palansai wurden am 25. März während eines Gottesdienstes im Süden des Landes verhaftet.

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Auszug aus www.idea.de                               April 2012

Gefangener des Monats
Ägypten: Sechs Jahre Haft für koptischen Christen
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zum „Gefangenen des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den ägyptischen Christen Makram Diab benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der Kopte wurde am 1. März von einem Gericht in Assiut wegen „Verunglimpfung des Propheten“ Mohammed zu sechs Jahren Haft verurteilt. Rund 2.500 Muslime hatten sich um das Gerichtsgebäude versammelt und forderten die Todesstrafe für den Angeklagten.

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Auszug aus www.idea.de

Pakistan: Christ ungerechtfertigt der Koranverbrennung beschuldigt

Idea berichtet über den Gefangenen des Monats März 2012:

"Als „Gefangenen des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Khurram Masih benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der 25-Jährige ist seit Dezember in einem Gefängnis von Lahore inhaftiert. Er hatte am 5. Dezember in der Residenz des Moslems Abdul Majed Marmorfliesen verlegt. Nach getaner Arbeit verbrannte der frisch verheiratete Maurer Papier, Zeitungen und Holzbretter. Als der Moslem den Aschehaufen sah, beschuldigte er den Christen, einen Koran zerrissen und verbrannt zu haben."

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Auszug aus der Quelle: www.idea.de                            Febr. 2012

Gefangener des Monats Februar 2012

Vietnamesische Christin zu mehreren Jahren Haft verurteilt

Die 44-jährige Ho Thi Bich Khuong ist „Gefangene des Monats Februar“. Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben die vietnamesische Christin Ho Thi Bich Khuong benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Sie gehört zur evangelischen Hauskirche „Full Gospel Church“, der die kommunistische Staatsführung die Zulassung verweigert. Da die Hauskirche als „illegal“ gilt, werden ihre Gottesdienste von der Polizei gewaltsam aufgelöst oder massiv gestört.

Die Christin kritisierte öffentlich Menschenrechtsverletzungen in dem südostasiatischen Land. Frau Khuong wurde am 15. Januar 2011 in der nordvietnamesischen Provinz Nghe An verhaftet. Am 29. Dezember verurteilte ein Volksgericht die Frau zu fünf Jahren Haft und anschließend fünf Jahren Hausarrest. Mit ihr stand Pastor Nguyen Trung Ton vor Gericht. Er muss zwei Jahre hinter Gitter und danach zwei Jahre in Hausarrest verbringen. Pastor Ton war im März 2011 „Gefangener des Monats“. In der Klageschrift, die der IGFM als Kopie vorliegt, wird den beiden Christen vorgeworfen, die regierende Kommunistische Partei Vietnams (KPV), die Volksregierung und deren Politik verleumdet zu haben. Sie hätten das Ziel verfolgt, die KPV zu entmachten und den sozialistischen Staat durch ein pluralistisches Mehrparteiensystem zu ersetzen, so die Anklage. Die IGFM wertet die Verurteilung der beiden Christen als eklatanten Verstoß gegen den Internationalen Pakt über Politische und Bürgerliche Rechte, den Vietnam unterzeichnet hat. Das Dokument enthält unter anderem das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit. Die IGFM fordert Vietnam auf, diese Rechte zu respektieren und die beiden Christen sofort freizulassen.

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Quelle: www.idea.de                         www.igfm.de

Iran: Gefangener des Monats Januar 2012 ist der inhaftierte Pastor Mehdi „Petros“ Foroutan.

Der 27-Jährige Pastor Mehdi „Petros“ Foroutan wurde im März wegen Vergehen gegen die nationale Sicherheit zusammen mit vier anderen Christen zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihm wird Mission unter Muslimen vorgeworfen. Er befindet sich im „Abel Abad Gefängnis“ in Shiraz, der Hauptstadt der südiranischen Provinz Fars. Gegen den Pastor wird in einem weiteren Verfahren wegen angeblicher Blasphemie gegen den Islam ermittelt. Die IGFM und idea rufen dazu auf, in Briefen an den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad die Freilassung Foroutans zu fordern. Siehe www.igfm.de und www.idea.de

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Gefangener des Monats Dez. 2011:

Algerien

Algerischer Christ Abdelkarim Siaghi zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt.

Auszug aus dem Musterbrief - siehe www.idea.de

Am 25. Mai 2011 befand ein Gericht erster Instanz in Oran den (29), einen ehemaligen Moslem, für schuldig, gegen Artikel 144 (b) 2 des Strafgesetzbuchs verstoßen zu haben. Artikel 144 (b) 2 sieht für jeden Strafen vor, der „den Propheten und die Boten Gottes beleidigt oder das Dogma oder die Lehre des Islam herabsetzt, sei es durch Schriften, Zeichnungen, mündliche Äußerungen oder auf andere Weise“. Sein Vergehen: Er hatte einem Nachbarn eine christliche CD geschenkt. Dieser beschuldigte ihn dann, dass er versucht hätte, ihn zu bekehren und den Propheten Mohammed beleidigt hätte.

 

Siaghi bestreitet, Mohammed beleidigt zu haben, und der Nachbar, der die Anzeige erstattet hatte, erschien nicht vor Gericht. Obwohl die Anklage weder einen Zeugen stellte noch Beweise vorlegte, wurde Abdelkarim Siaghi zu 5 Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt. Dies ist das höchste Strafmaß für Verstöße gegen Artikel 144.

Siaghi hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.

 

Selbst algerische Menschenrechtsorganisationen sehen in dem Urteil einen Angriff auf die Grundrechte. Es sieht so aus, als ob die algerische Justiz das Ausüben anderer Religionen im Land verbieten würde.

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Quelle: www.idea.de                                                        09. Nov.2011

Gefangener des Monats November 2011
Vietnam: Diakon im Gefängnis an Betonbett gekettet

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den vietnamesischen Christen Y BHem Kpor benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der 49-Jährige ist Diakon des Verbandes der Evangelischen Kirche Vietnams (Südvietnam) in der Provinz Dak Lak. 2004 demonstrierte er zusammen mit einigen tausend Montagnards – Angehörigen christlicher Bergvölker – für die Rechte der ethnischen Minderheiten und die Religionsfreiheit.

Fordern Sie die Freilassung und schreiben Sie an die zuständigen Behörden in Vietnam oder an die Botschaft.

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Quelle: www.idea.de                                                        07. Okt. 2011

Gefangener des Monats Okt. 2011 inTurkmenistan

Protestantischen Pastor Ilmyrat Nurliev zu vier Jahren Haft verurteilt

Im Oktober 2010 verurteilte ein Gericht in der turkmenischen Stadt

Mary den Protestantischen Pastor Ilmyrat Nurliev zu vier Jahren Haft

und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 400 Euro. Der Leiter der

Gemeinde „Licht der Welt“ war am 27. August 2010 in seinem Haus in

Mary verhaftet worden. Dem 46jährigen wird vorgeworfen, drei Personen Geld abgenommen zu haben. Außerdem wird ihm Drogen-abhängigkeit unterstellt.

Diesen Vorwürfen haben seine Frau Maya und Gemeindemitglieder entschieden widersprochen.

Während der Verhandlung wurden nach Informationen von Menschen-rechtsorganisationen mehrere Zeugen zu Aussagen gegen Nurliev gezwungen.

 

Im Dezember 2010 ist Nurliev in das Arbeitslager Seydi verlegt worden.

Dem an Diabetes Erkrankten wird die medizinische Behandlung ebenso wie eine Bibel verweigert.

 

Fordern Sie die Freilassung und schreiben Sie an die zuständigen Behörden, z.B.  Seine Exellenz:

S.E.

Präsident

Gurbanguly Berdimuhammedow

via

Botschaft von Turkmenistan

Langobardenallee 14

14052 Berlin

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Quelle: idea.de     Igfm.de

Pastor Youcef Nadarkhani sitzt in einer iranischen Todeszelle.

Berlin/Teheran (idea) – Die sofortige Freilassung des in einer iranischen Todeszelle sitzenden Pastors Youcef Nadarkhani fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main.

Dem 35-jährigen Leiter einer 400 Mitglieder zählenden Untergrundgemeinde droht wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben der Tod durch den Strang.

Er sitzt im Gefängnis der Geheimpolizei in der Stadt Lakan. Sollte das Todesurteil vollstreckt werden, wäre Nadarkhani laut IGFM seit etwa 20 Jahren der erste Konvertit, der aufgrund seines Glaubens hingerichtet würde.

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Quelle: www.idea.de                                                         Aug. 2011

Zwei laotische Pastoren „Gefangene des Monats August“

Das christliche Nachrichtenmagazin Idea berichtet überf die Pastoren Wanna und Yohan. Sie stammen aus dem Dorf Tonglar in der zentrallaotischen Provinz Khammouan. Beide wurden am 4. Januar 2011 nach Informationen der auf Laos spezialisierten Menschenrechtsorganisation HRWLRF (Human Rights Watch for Lao Religious Freedom) von bewaffneten Polizisten im Nachbardorf Nakoon verhaftet, wo eine Feier in der Weihnachtszeit vorbereitet wurde. Zusammen mit neun weiteren Christen, darunter auch Kindern, wurden Wanna und Yohan auf einem Lastwagen zu einem Gefängnis in der Stadt Takkhet gebracht. Man warf ihnen vor, ein „Geheimtreffen“ veranstaltet zu haben. Acht Gemeindemitglieder kamen am 6. Januar gegen Geldzahlungen frei, ein anderes ein paar Monate später. Wanna und Yohan sind weiter in Haft. Die Behörden haben ihnen die Freilassung angeboten, wenn sie ihrem Glauben abschwören.

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Quelle: www.idea.de                                                          Juni 2011

IDEA berichtet über den in Vietnam eingesperrten „Gefangenen des Monats Juni“. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben Pastor Nguyen Cong Chinh benannt. Es wird um Unterstützung gebeten. Dem Vater von vier Kindern wird lt. Bericht seit Jahren das Leben schwer gemacht. Im April 2011 wurde er in seinem Heimatort Pleiku verhaftet. Chinh verleiht verfolgten Christen aus den ethnischen Minderheiten eine Stimme.

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Quelle: www.idea.de                                                        Mai 2011

Gefangene des Monats Mai 2011: Pakistanischer Christin droht die Todesstrafe wegen Ihres Glaubens.

Nach Meldungen von IDEA und IGFM wurde zur Gefangenen des Monats Mai die pakistanische Christin Agnes Nuggo benannt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea rufen zur Unterstützung auf.

Frau Nuggo wurde im Februar nahe Faisalabad festgenommen. Nachbarn hatten sie nach einem Streit um ein Grundstück beschuldigt, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Deshalb droht ihr nun die Todesstrafe. Der Vorwurf sei frei erfunden, sagt die festgenommene Christin. Die Anschuldigungn, so IGFM, sind wahrscheinlich eine private Racheaktion. Die Christin sitzt nun im Bezirksgefängnis von Faisalabad ein.

Christen und Menschen, die sich angeblich der Blasphemie schuldig gemacht haben, werden oft durch islamistische Mitgefangene bedroht. Bitten Sie in Briefen an die zuständigen Behörden um die sofortiger Freilassung von Frau Nuggo und für ihre Sicherheit zu sorgen.

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Äthiopischer Christen Tamirat Woldegorgis wegen angebl. Koranentweihung verhaftet

und zu 3 Jahren Haft verurteilt.

Er wurde zum von der IGFM und IDEA zum Gefangenen des  Monats April 2011 benannt.

Bitte unterstützen Sie den Gefangenen durch Briefe an die Behörden; Fordern Sie die Freilassung.

Siehe www.idea.de; www.igfm.de

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Vietnamesischer Pastor gefangen weil er sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit einsetzt.

Er ist Gefangener des Monats März 2011.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und IDEA, die Evangelische Nachrichtenagentur, haben Pastor Nguyen Trung Ton zum „Gefangenen des Monats März“ benannt. Er wurde bereits am 15. Januar verhaftet.

Sie berichten, die Behörden haben den Pastor wegen seines Einsatzes für die Religionsfreiheit und anderer Menschenrechte schikaniert. Seine Gemeinde, eine Hauskirche, werde vom Staat nicht anerkannt. Die Kirchenmitglieder würden diskriminiert und verfolgt.

Der Grund wurde offiziell nicht bekannt gegeben, jedoch sei offenbar sein Eintreten für Religionsfreiheit die Ursache.

IDEA und IGFM ermutigen dazu, in Briefen an den vietnamesischen Ministerpräsidenten Nguyen Tan Dung um die unverzügliche Freilassung des Pastors zu bitten.

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Wieder iranische Christen einesperrt. Gefangene des Monats Februar 2011

Regelmäßig benennen das IDEA-Nachrichtenportal und die Gesellschaft für Menschenrechte IGFM gefangene Christen zu Gefangenen des Monats.

In diesem Monat Februar 2011 gelten die Aufmerksamkeit und die Gebete besonders den iranischen Ehepaaren Arash Kermajani und Ehefrau Arezo Teymouri und Pastor Vahik Abramian und Ehefrau Sonia Keshish Avanessian.

Sie wurden bereits im Sept. 2010 im westl. Iran, Hamadan, verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Erst nach fast sechs Wochen Einztelhaft konnten Angehörige sie besuchen. Pastor Abramian besitzt auch die niederländische Staatsangehörigkeit.

Noch ist unbekannt, unter welchem Vorwurf die beiden Ehepaare inhaftiert wurden.

Bitte beten Sie für die Ehepaare und schreiben Sie den Verantwortlichen im Staate Iran. Verlangen Sie die  Freilassung der christlichen Gefangenen. Weitere Informationen bei www.idea.de und www.igfm.de

Freilassungen!!

Iran: Zwei verfolgte Christen in die Niederlande ausgereist

Der Pastor Abrahamian und seine Frau waren fast ein Jahr bzw. acht Monate inhaftiert.

Teheran (idea) – Zwei Christen, die im Iran inhaftiert waren, sind in die Niederlande ausgereist. Es handelt sich um den Pastor Vahik Abrahamian und seine Ehefrau Sonia Keshish Avanessian.

Der 44-Jährige war fast ein Jahr inhaftiert, die 37-Jährige acht Monate. Die Behörden hatten dem Ehepaar – beide sind armenischer Abstammung – vorgeworfen, den christlichen Glauben verbreitet zu haben und Kontakte zu Oppositionellen im Ausland unterhalten zu haben. Beide mussten fast 50 Tage in Einzelhaft verbringen. Vor ihrer Inhaftierung betreuten sie Drogenabhängige und Prostituierte. Wie die kanadische Organisation „Stimme der Märtyrer“ (Mississauga/Provinz Ontario) jetzt berichtete, verließ das Ehepaar den Iran bereits am 15. September. Dies sei mit Hilfe der niederländischen Botschaft und Erlaubnis der iranischen Regierung geschehen. Die beiden Christen seien ausgereist, weil ihre Sicherheit nicht gewährleistet gewesen sei. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten das Ehepaar im Februar 2011 als „Gefangene des Monats“ benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Von den 74,2 Millionen Einwohnern des Iran sind 99 Prozent Muslime.

Dank unserem HERRN JESUS CHRISTUS, allen Betern und allen verantwortlich beteiligten Personen und Institutionen für die Gebetserhörungen zur Freilassung.

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Afhanischer Christ droht die Hinrichtung


Shoib Assadullah ist „Gefangener des Monats Januar 2011“.

Nach einer Meldung im IDEA-Nachrichtenportal wurde der Afghane Shoib Assadullah zum „Gefangenen des Monats Januar“ benannt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben für den vom Islam zum Christentum übergetretenen ehemaligen Moslem zur Unterstützung aufgerufen. Der IGFM habe berichtet, dass der 25-jährige Konvertit im Oktober in Mazar-e-Sharif von der Polizei verhaftet worden sei. Er soll einem anderen Afghanen ein Neues Testament gegeben hatte.

Bitte schreiben Sie einen Unterstützungsbrief an die zuständigen afghanischen Behörden. Weitere Infos dazu bei www.idea.de

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Gefangener des Monats Dezember 2010

Quelle: www.idea.de     www.igfm.de

Wieder wird ein im Iran tätiger Pastor mit dem Tode bedroht.

Aus den Infos des christlichen Nachrichtrendienstes IDEA ist zu erfahren, dass der Pastor Youcef Nadarkhani wegen Abfalls vom Islam zum Tode verurteilt wurde..

Die  Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und IDEA haben den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani zum „Gefangenen des Monats Dezember“ bezeichnet.

Weiter berichtet IDEA:

"Nach Informationen der US-Kommission für Religionsfreiheit und mehrerer Hilfsorganisationen wurde der 33-Jährige vor kurzem wegen „Abfalls vom wahren Glauben“, christlicher Aktivitäten und Protests gegen die islamische Zwangserziehung seiner Kinder zum Tode verurteilt. Die Verhandlung hatte im Landgericht der Provinz Gilan stattgefunden. Die Behörden hätten Nadarkhani mündlich mitgeteilt, dass er hingerichtet werde, so die US-Kommission für Religionsfreiheit. Er war bereits im Dezember 2006 in Haft, weil ihm Abfall vom Islam vorgeworfen wurde. Seit Oktober 2009 ist er wieder hinter Gittern. Nach Angaben der IGFM wurde Nadarkhani unter Druck gesetzt, zum Islam zurückzukehren, unter anderem durch die zeitweilige Inhaftierung seiner Ehefrau. Die beiden haben einen sechs und einen acht Jahre alten Sohn. Der Pastor befindet sich in einem Gefängnis der Geheimpolizei in Lakan nahe seiner Heimatstadt Rasht. Der Kontakt zu seinem Anwalt und seiner Familie wird ihm verwehrt. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an die iranische Staatsführung die sofortige Aufhebung des Todesurteils und die Freilassung zu fordern!

Der Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. Von den 74,2 Millionen Einwohnern des Iran sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen. "

 

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Gefangener des Monats November 2010

Quelle: siehe www.idea.de

Der christliche Nachrichtendienst Idea berichtet über den Gefangenen des Monats November 2010.

Auszug aus www.idea.de:

"Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den Bhutanesen Prem Singh Gurung benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Ein Gericht in Gelephu an der Grenze zu Indien verurteilte den evangelischen Christen am 6. Oktober im Himalaya-Staat Bhutan zu drei Jahren Gefängnis wegen „versuchter Hervorrufung öffentlicher Unruhe“, weil er christliche Filme vorgeführt hatte.

Das berichtete der Informationsdienst Compass Direct unter Berufung auf die einheimische Tageszeitung „Kuensel“. Gurung war im Juni verhaftet worden, nachdem ihn einige Bewohner aus zwei Dörfern im Bezirk Jigmecholin angezeigt hatten."

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen um Freilassung des Prem Singh Gurung und schreiben Sie eine Petition. Einen Musterbrief finden Sie bei www.idea.de

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Gefangener des Monats Oktober 2010

Nach einer Mitteilung des Christlichen Nachrichtenmagazins IDEA ist der Pastor Duong Kim Khai zum„Gefangener des Monats Oktober“ benannt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) haben Pastor Duong Kim Khai , den Leiter einer Hausgemeinde in Vietnam, zum Gefangenen des Monats Oktober 2010 benannt. Idea und IGFM bitten Sie um Unterstützung für ihn. Der 52-jährige mennonitische Pastor Duong Kim Khai wurde am 10. August von der Polizei in Ho-Chi-Minh-Stadt (bis 1975 Saigon) festgenommen. Es ist nicht bekannt, wo man ihn gefangen hält. Die IGFM vermutet, dass seine Verhaftung im Zusammenhang mit seinem Einsatz für Bürger steht, die Opfer staatlicher Enteignungen wurden.

Lesen Sie weiter bei www.idea.de und www.igfm.de

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Quelle: csi-schweiz.ch                

Siehe unten 01.05.2010

Der Hauskirchenleiter Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajary sind nach Hinterlegung

einer Kaution zeitweilig freigelassen worden.

Bitte beten Sie weiter um die Hilfe Jesu Christi für das Ehepaar.

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Auszug aus der Quelle:   www.idea.de                                                      01.09.2010

20 Christen in Nordkorea sind "Gefangene des Monats September 2010"

Wegen ihres Glaubens im Konzentrationslager

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Erstmals haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea für ihre Aktion „Gefangene des Monats“ gleich 20 Christen in Nordkorea benannt.

Die beiden Organisationen rufen dazu auf, im September besonders für diese Häftlinge zu beten und sich in Briefen für ihre Freilassung einzusetzen.

Die Christen, deren Namen nicht bekannt sind, waren laut dem katholischen Informationsdienst AsiaNews im Mai mit drei weiteren Glaubensgeschwistern festgenommen worden, als sie sich in einer Untergrundgemeinde in Kuwal-Dong (Provinz Pyongan) trafen.

Nach langen Verhören wurden drei, die als Anführer galten, standgerichtlich zum Tode

verurteilt und hingerichtet.

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Auszug aus der Quelle:  www.idea.de                                     01. August 2010

Pakistanischer Christ ist „Gefangener des Monats August“


73-Jährigem droht Todesstrafe wegen angeblicher Beleidigung Mohammeds.
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) den pakistanischen Christen Rehmat Masih benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Der 73-Jährige Rehmat Masih aus Jhandewali (Provinz Punjab) wurde am 20. Juni festgenommen. Er sitzt im Bezirksgefängnis von Faisalabad ein und wird beschuldigt, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Das kann nach dem pakistanischen Blasphemiegesetz mit der Todesstrafe geahndet werden. Der IGFM zufolge wird er fälschlicherweise beschuldigt. Er sei vielmehr Opfer einer privaten Racheaktion mit Grundstücksstreitigkeiten und politischen Motiven.

Die IGFM ruft dazu auf, an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari zu appellieren, sich für den Angeklagten einzusetzen und seine Freilassung einzuleiten. Außerdem sollte das Blasphemie-Gesetz abgeschafft werden.

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Auszug aus der Quelle: www.idea.de                                   01.Juli 2010

Gefangener des Monats Juli 2010

Iran: Hauskirchen-Leiter seit April in Haft.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats Juli“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den iranischen Pastor Bahnam Irani benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der Leiter einer Hauskirche in der nordiranischen Millionenstadt Karaj wurde nach Erkenntnissen des Informationsdienstes Farsi Christian News Network (FCNN) am 14. April von Geheimdienstmitarbeitern abgeführt. Sie drangen in sein Haus ein, stellten sich als Mitarbeiter des Informationsministers vor, bedrohten die Anwesenden, beschimpften und verhafteten den Pastor. Anwesend waren zehn junge Leute, die kürzlich Christen geworden waren und sich zum Bibelstudium trafen.

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Quelle:   www.idea.de                                                           01. Juni 2010

Christin in Pakistan droht die Todesstrafe

Rubina Bibi soll Opfer einer privaten Racheaktion sein.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea)

Als „Gefangene des Monats Juni“    haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die pakistanische Christin Rubina Bibi benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Sie war nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct Mitte März in der Stadt Alipur (Provinz Punjab) verhaftet worden. Eine Muslimin wirft der Christin vor, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Nach Angaben der gesamtpakistanischen Minderheitenallianz war es zwischen den beiden Frauen zu einem häuslichen Streit gekommen. Ein radikaler muslimischer Verwandter der Klägerin habe daraus eine religiöse Angelegenheit gemacht und eine Anzeige wegen Beleidigung des Propheten Mohammed gemäß dem Blasphemiegesetz eingereicht. Der Christin droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe bzw. lebenslängliche Haft. Sie soll in einem Gefängnis in Gujranwala (Provinz Punjab) eingesperrt sein. Die IGFM hält Bibi für unschuldig. Sie sei offenbar Opfer einer privaten Racheaktion. Die Organisation ruft dazu auf, in Briefen an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari um die sofortige Freilassung Bibis und die Abschaffung der Blasphemiegesetze zu bitten. Christen bilden mit einem Bevölkerungsanteil von drei Prozent eine kleine Minderheit unter den rund 160 Millionen Einwohnern Pakistans. Muslime stellen etwa 95 Prozent.

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Quelle:   www.idea.de                                                                     25. Mai 2010


Iran spricht angeklagte Christinnen frei


Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh.

Teheran (idea) – Zwei iranische Christinnen, die fast neun Monate wegen ihres Glaubens in Haft waren, sind am 22. Mai von allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Sie haben inzwischen das Land mit unbekanntem Ziel verlassen.

Der 28-jährigen Maryam Rostampour und der 31-jährigen Marzieh Amirizadeh waren „Abfall vom Islam“, staatsfeindliche Aktivitäten und die Teilnahme an illegalen Versammlungen vorgeworfen worden. Damit sind in der Islamischen Republik christliche Untergrundgemeinden gemeint. Die beiden Frauen saßen im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis in Haft. Am 18. November 2009 waren sie unter Auflagen freigelassen worden.

Im Mai 2009 hatten die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea Rostampour und Amirizadeh als „Gefangene des Monats“ benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Die beiden Frauen litten unter fieberhaften Infektionen und anderen Erkrankungen. Sie mussten sich eine Gefängniszelle mit 27 weiblichen Gefangenen teilen. Im August waren sie bei einem Verhör gedrängt worden, ihrem Glauben abzuschwören. Sie antworteten: „Wir lieben Jesus. ... Wir werden unseren Glauben nicht verleugnen.“ Das Hilfswerk Elam (Godalming/Südengland), das sich für Christen im Iran einsetzt, sorgte jetzt dafür, dass sie unmittelbar ins Ausland reisen konnten. Ihr Aufenthaltsort wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Wie das Hilfswerk weiter mitteilt, bedankten sich die beiden Frauen für die Fürbitte von Christen aus aller Welt. Rostampour erklärte, sie werde zu gegebener Zeit über ihre Erfahrungen in der Haft berichten. Von den 74 Millionen Einwohnern des Iran sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Muslime, die zum christlichen Glauben übergetreten sind, wird auf bis zu 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.

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Vermerk: Laut CSI-Mitteilung vom 25.09.2010 ist das Ehepaaar nach Kautionshinterlegung

vorübergehend freigelassen worden.

Bitte beten Sie weiter!

 

Quelle:   www.idea.de                                                                       01. Mai 2010

Iranischer Pastor und seine Ehefrau „Gefangene des Monats Mai“

Der iranische Pastor Hamid Shafiee und seine Ehefrau Reyhaneh Aghajari.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Mai“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den iranischen Pastor Hamid Shafiee und seine Ehefrau Reyhaneh Aghajari benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Die beiden Christen waren am 28. Februar in ihrem Haus in Isfahan von 20 Polizisten verhaftet und in Handschellen abgeführt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Farsi Christian News Network (FCNN) ist das Ehepaar vor etwa 15 Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und bereits mehrfach von den Behörden schikaniert worden. Pastor Shafiee leitet eine Hausgemeinde ehemaliger Muslime. Als die Familie des Ehepaares wegen der Verhaftung beim Justizministerium nachfragte, hieß es, dass ein Prozess beim Revolutionsgericht vorbereitet werde. Die beiden Christen befinden sich im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan. Die IGFM sieht das Vorgehen der iranischen Behörden ausschließlich im christlichen Glauben des Ehepaares begründet, da es sich politisch nicht betätige. Das Paar habe lediglich die ihm zustehenden Menschenrechte auf Meinungs- und Religionsfreiheit ausgeübt. Der Iran hat den rechtsverbindlichen „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an das iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Sayed Ali Khamenei die sofortige Freilassung es Ehepaars zu fordern.

 

Adressen:

Botschaft der Islamischen Republik Iran

Botschafter Mohammed Mehdi Akhoundzadeh Basti

Podbielskiallee 67, 14195 Berlin

E-Mail: iran.botschaft@t-online.de

Fax: 030/84353535

 

Botschaft der Islamischen Republik Iran

Thunstrasse 68 - Postfach-227- 3000 Bern 6

E-Mail: ambassador@iranembassy.ch

Fax: 031/3510812

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Quelle:   www.idea.de                                                              01. April 2010

Gefangene des Monats April 2010:  Eheleute Munir Masih und Ruqqiya Bibi

25 Jahre Haft wegen angeblicher Koran-Beschmutzung

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die pakistanischen Eheleute Munir Masih und Ruqqiya Bibi benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Ein Gericht in Kasur (Bezirk Punjab) verurteilte die beiden Christen am 3. März wegen „Beschmutzung des Koran“ zu 25 Jahren Haft. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation CLAAS (Lahore) wurde dem Ehepaar vorgeworfen, es habe den Koran berührt, ohne sich vorher rituell die Hände zu waschen. Zeugen behaupteten ferner, das Paar habe den Koran für schwarze Magie benutzt.

CLAAS hält die beiden Christen für unschuldig und hat Berufung beim obersten Gericht in Lahore eingelegt. Menschenrechtsexperten gehen davon aus, dass das pakistanische Blasphemiegesetz – es richtet sich gegen die Verunglimpfung des Koran und des Propheten Mohammed – erneut als „Waffe“ gegen Angehörige der christlichen Minderheit eingesetzt wird. Meist steckten hinter Blasphemievorwürfen persönliche Auseinandersetzungen. Laut CLAAS geht der geschilderte Fall auf einen Streit zwischen islamischen und christlichen Kindern zurück, der sich dann auf die Eltern übertrug. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari ein gerechtes Verfahren für das Ehepaar und eine Abschaffung des Blasphemiegesetzes zu fordern. Von den rund 160 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime und drei Prozent Christen.

 

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Quelle:   www.idea.de                                                              01. März 2010

Baptist Tohar Haydarov in Usbekistan

Baptist in Usbekistan „Gefangener des Monats März 2010“

Er soll Drogen hergestellt haben – Christen: Vorwurf ist erfunden.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zum „Gefangenen des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den Baptisten Tohar Haydarov in Usbekistan benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Er wurde am 18. Januar in der Region Syrdarya des zentralasiatischen Landes verhaftet. Die Behörden werfen ihm Herstellung und Lagerung von Drogen vor. Christen in seinem Umfeld sind jedoch überzeugt, dass der Vorwurf erfunden ist und die in seiner Wohnung gefundenen Drogen dort platziert wurden. Der Baptist sei unschuldig und werde wegen seines Glaubens verfolgt.

Auf der Polizeistation wurde der 28-Jährige unter Druck gesetzt, seinem Glauben abzuschwören. Gemeindemitglieder berichteten, dass sein Gesicht bei einer kurzen Gerichtsanhörung geschwollen wirkte und er kaum gehen konnte. Haydarov ist Mitglied im baptistischen Kirchenrat, der eine staatliche Registrierung ablehnt. Unter Verletzung aller eingegangenen Menschenrechtsabkommen untersagt Usbekistan alle nichtregistrierten religiösen Aktivitäten, so die IGFM. Sie wertet den Fall als Kampagne gegen Gläubige, die ihr Recht auf Religionsfreiheit ohne staatliche Kontrolle praktizieren wollen. Die Menschenrechtsorganisation ruft dazu auf, in Schreiben an Usbekistans Staatspräsidenten Islam Karimow um die Freilassung des Baptisten zu bitten. Dieser habe lediglich die in der Verfassung und die von Usbekistan im Zivilpakt der Vereinten Nationen garantierte Religionsfreiheit in Anspruch genommen. Von den 27,7 Millionen Einwohnern des Landes sind 84 Prozent Muslime, 15 Prozent Nichtreligiöse und etwa ein Prozent Christen. 

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Quelle:   www.idea.de                                                         03.02.2010

Lebenslänglich, weil er Koranseiten verbrannt haben soll

Der pakistanische Christ Imran Masih bestreitet den Vorwurf vehement.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als Gefangenen des Monats Februar haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Imran Masih benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der 26-Jährige war am 11. Januar von einem Gericht in Faisalabad wegen angeblicher Blasphemie (Gotteslästerung) zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden.

Der Händler hatte am 1. Juli 2009 seinen Obstladen in einem Vorort von Faisalabad gereinigt und dabei überflüssige Papiere verbrannt. Daraufhin begann der muslimische Besitzer eines Nachbarladens zu schreien, dass Imran Seiten des Koran angezündet habe und der Ungläubige getötet werden müsse. Herbeigeeilte Muslime verprügelten den Christen schwer. Polizisten bewahrten ihn vor dem Tod und nahmen ihn fest. Gegenüber Vertretern christlicher Menschenrechtsorganisationen beteuerte der Händler, dass er auf keinen Fall Seiten des Koran verbrannt habe. Dennoch beschuldigte ihn der Richter, Koranseiten und ein arabisches Buch in Brand gesteckt zu haben, „um religiösen Hass zu entfachen und die Gefühle der Muslime zu verletzen“. Die IGFM ruft dazu auf, sich in Briefen an die pakistanischen Botschaften zu wenden. Staatspräsident Asif Ali Zardari solle sich für die Sicherheit des Christen einsetzen und umgehend ein gerechtes Verfahren einleiten. Von den 156 Millionen Einwohnern Pakistans sind 95 Prozent Muslime, 3 Prozent Christen und 1,8 Prozent Hindus.

 

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Quelle:   www.idea.de                                             04. Januar 2010

China soll Hauskirchenleiter freilassen

Die Eheleute Yang Rongli und Wang Xiaoguang sind die „Gefangenen des Monats Januar“.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea das chinesische Pastorenehepaar Yang Rongli und Wang Xiaoguang benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Die Leiter der „Fushan-Hauskirche“ in der nordostchinesischen Provinz Shanxi waren am 25. November zu mehrjähriger Haft verurteilt worden. Ein Volksgerichtshof in der Stadt Linfen verhängte gegen die Pastorin Yang eine siebenjährige Gefängnisstrafe wegen „illegaler Besetzung von landwirtschaftlicher Nutzfläche“ und „Störung der Personenverkehrsordnung durch Versammlung von Menschenmengen“. Ihr Mann muss  drei Jahre hinter Gitter. Drei weitere Verantwortliche der Hauskirche erhielten Haftstrafen bis zu viereinhalb Jahren. Dabei handelt es sich um die Pastoren Cui Jiaxing (4,5 Jahre), Zhang Huamei (4 Jahre) und Yang Xuan (3,5 Jahre). Die Gemeindeleiter waren im September auf dem Weg in die Hauptstadt Peking festgenommen worden. Sie wollten dort gegen den Abriss einer im Bau befindlichen Kirche protestieren, die auf dem Gelände einer Schuhfabrik entstehen sollte. Die Fushan-Gemeinde gehört zu einem Hauskirchennetzwerk mit rund 50.000 Mitgliedern.

Vorwürfe entbehren jeder Grundlage

Nach Einschätzung des Hilfswerks China Aid Association (Midland/US-Bundesstaat Texas) entbehren die Anklagen gegen die emeindeleiter jeder Grundlage. Es handele sich um die härtesten Strafen gegen Christen seit 2004. Nach Angaben der IGFN verstoßen die chinesischen Behörden mit den Urteilen auf das Gröbste gegen die im nationalen und internationalen Recht garantierte Religionsfreiheit. Die Menschenrechtsorganisation rief dazu auf, in Briefen an die chinesischen Botschaften in Berlin und Bern die umgehende Freilassung der fünf Gemeindeleiter zu fordern. Die meisten Christen in der Volksrepublik China versammeln sich in staatlich nicht registrierten Hauskirchen, weil sie sich der Kontrolle des kommunistischen Regimes entziehen wollen. Schätzungen über die Gesamtzahl schwanken zwischen 40 Millionen und 130 Millionen. Die staatlich anerkannten protestantischen Dachorganisationen – die Drei-Selbst-Bewegung und der Chinesische Christenrat – repräsentieren 18 Millionen Mitglieder. Von den etwa 20 Millionen Katholiken gehören rund sechs Millionen zu regimetreuen Kirchen.

 

Quelle:  www.idea.de                                                       01. Dezember 2009

Äthiopien: Christ wegen „arglistiger“ Bibelverbreitung inhaftiert

Ex-Muslim Bashir Musa Ahmed ist „Gefangener des Monats Dezember“.

Ex-Muslim Bashir Musa Ahmed ist „Gefangener des Monats Dezember“.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Äthiopien inhaftierten Christen Bashir Musa Ahmed benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der Ex-Muslim wurde nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct am 23. Mai in der Somali Region im Osten des Landes festgenommen.

Die Polizei beschuldigt den ehemaligen Islam-Gelehrten, Bibeln an Muslime verbreitet zu haben, die wie Koran-Ausgaben aussehen. Dies sei „arglistig“. Einheimische Christen weisen diesen Vorwurf zurück. Die von dem 39-jährigen angebotenen Bibeln seien üblich und weit verbreitet. Ahmed musste bisher noch nicht vor Gericht erscheinen. Er gilt in der Region als mutiger Verkündiger der christlichen Botschaft. Wiederholt stieß er Glaubensgespräche zwischen führenden Christen und Muslimen an. Verwandte und Angehörige seines Stammes hatten seine Verhaftung durchgesetzt. Damit solle er abgehalten werden, die christliche Botschaft in der Somali-Region zu verbreiten, heißt es. Die IGFM ruft dazu auf, sich in Briefen an die äthiopische Botschaft für die Freilassung Ahmeds  einzusetzen und dabei auf die in der äthiopischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit hinzuweisen. In der Somali-Region leben fünf Millionen meist muslimische Einwohner – überwiegend somalischer Herkunft. Von den nach Schätzungen 85 Millionen Einwohnern Äthiopiens sind 63 Prozent Christen – vorwiegend Mitglieder der äthiopisch-orthodoxen Kirche. 34 Prozent sind sunnitische Muslime.

 

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Quelle: www.idea.de  - das christliche Nachrichtenportal

Gefangener des Monats November 2009

Haft wegen Verbreitung christlicher Schriften


Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den somalischen Christen Osman Nour Hassan benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Der 29-Jährige wurde am 3. August in Somaliland verhaftet, einem seit 1991 de facto selbstständigen, aber international nicht anerkannten Staat im Nordosten Afrikas. Nach Angaben des Pressedienstes „Compass Direct“ wird dem ehemaligen Moslem vorgeworfen, in dem Ort Pepsi am Stadtrand der Hauptstadt Hargeysa an einen muslimischen Jungen christliche Literatur weitergegeben zu haben.  [mehr erfahren Sie bei www.idea.de]

idea ruft zur Unterstützung des "Gefangenen des Monats" auf, der wegen seines Glaubens inhaftiert ist. Sie können durch einen Brief an die entsprechenden Behörden dagegen protestieren. Nutzen Sie dazu den Musterbrief in englischer Sprache.

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Quelle: www.idea.de  - das christliche Nachrichtenportal


Gefangener des Monats Oktober 2009


Pakistanische Christin von Todesstrafe bedroht
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Oktober“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die pakistanische Christin Asiya Bibi benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die Polizei hatte die Tagelöhnerin am 19. Juni 2009 in dem Dorf Itanwali verhaftet, das sich 75 Kilometer westlich von der Millionenstadt Lahore entfernt befindet. Die in einer Obstplantage Beschäftigte wird von drei muslimischen Arbeitskolleginnen beschuldigt, den Propheten Mohammed in einem Gespräch über die Lage der religiösen Minderheiten beleidigt zu haben. [mehr bei www.idea.de]

idea ruft zur Unterstützung des "Gefangenen des Monats" auf, der wegen seines Glaubens inhaftiert ist. Sie können durch einen Brief an die entsprechenden Behörden dagegen protestieren. Nutzen Sie dazu den Musterbrief in englischer Sprache.

Download: Musterbrief_Oktober_2009.pdf bei www.idea.de

 

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Quelle: www.idea.de     www.igfm.de            01. September 2009   

Christen in Haft, weil sie im Ramadan ihr Café öffnen

Sechs ägyptische Kopten sind „Gefangene des Monats September“.

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea)

Als „Gefangene des Monats September“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea sechs ägyptische Christen benannt.

Es handelt sich um Brüder aus der Familie Morris Gattas, die zur christlichen Minderheit der orthodoxen Kopten gehören: Ashraf, Magdy, Osama, Nabil, Wahid und Hany.

Sie wurden am 22. Januar zu drei Jahren Arbeitslager und einer Geldbuße verurteilt, weil sie 2008 während des islamischen Fastenmonats Ramadan ihr Straßencafé in Port Said geöffnet hielten. Damit seien Muslime verleitet worden, gegen das islamische Ess- und Trinkverbot zu verstoßen, so die Begründung für ihre Verurteilung. Während des Ramadan – in diesem Jahr vom 22. August bis 20. September – sind von Sonnenauf- bis –untergang Essen, Trinken, Sex und Rauchen für Muslime verboten. Der IGFM zufolge ist es aber nach ägyptischem Recht nicht vorgeschrieben, tagsüber Cafés und Restaurants im Ramadan zu schließen. Andere geöffnete Cafés in der Region seien von der Polizei unbehelligt geblieben. Außerdem gelte die Vorschrift zum Fasten nur für Muslime. Die sechs Kopten waren am 8. September 2008 verhaftet worden. Dabei gingen 13 Polizisten gewaltsam gegen sie vor. Zwei Brüder erlitten Knochenbrüche, ein weiterer eine Kopfverletzung. Gegen Zahlung einer Kaution von umgerechnet 1.680 Euro – etwa zwei mittlere Jahresgehälter – waren sie vorübergehend auf freien Fuß gesetzt worden. Die IGFM ruft dazu, in Briefen an die ägyptische Regierung die Freilassung der Christen zu fordern. Von den 79 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, 10 Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten.

 

 


Quelle: www.idea.de     Das christliche Nachrichtenportal     03. August 2009

Sechs Jahre Haft für kubanischen Pastor
Gude Perez ist „Gefangener des Monats August.
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) - Als „Gefangenen des Monats August haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den kubanischen Pastor Gude Perez benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Er wurde nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity Worldwide am 14. Juli zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Beobachter gehen davon aus, dass die Verurteilung mit seiner Führungsrolle in der „Apostolischen Reformation, einer schnell wachsenden christlichen Organisation, zusammenhängt. Sie besteht aus freien, selbstverwalteten Kirchen, die von der kommunistischen Regierung wegen ihrer Unabhängigkeit von staatlich anerkannten Konfessionen mit Argwohn beobachtet werden. Perez hatte mit seiner Frau Kenia und einem weiteren Ehepaar eine Bibelschule aufgebaut und Bibellehrer ausgebildet. Ihm werfen die Behörden Fälschung von Dokumenten, illegale wirtschaftliche Aktivitäten und eine „konterrevolutionäre Haltung vor. In Verbindung mit dem Verfahren wurden in Kuba über 20 Kirchenleiter vorübergehend inhaftiert. Vertreter der Europäischen Union in Havanna beobachten den Fall. Die IGFM ruft dazu auf, sich in Briefen an Staatschef Raul Castro Ruz für die Freilassung des Pastors einzusetzen. Dieser werde international als unschuldiger Gewissensgefangener angesehen, der trotz der in Kuba verfassungsmäßig garantierten Religionsfreiheit nur aufgrund seiner christlichen Aktivitäten in Haft sei. Von den 11,4 Millionen Einwohnern Kubas sind etwa 47 Prozent Kirchenmitglieder, die meisten davon Katholiken. 36 Prozent sind ohne Religionszugehörigkeit und 17 Prozent Spiritisten.


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Quelle: idea.de                                03.07.09
Iranischer Konvertit „Gefangener des Monats Juli

Der Gemeindeleiter Javad Abtahi wird an einem unbekannten Ort gefangengehalten.
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) - Als „Gefangenen des Monats Juli haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den iranischen Konvertiten Javad Abtahi benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Der Leiter einer Hausgemeinde war am 21. Mai zusammen mit vier weiteren ehemaligen Muslimen in der nordiranischen Stadt Karaj verhaftet worden. Sicherheitskräfte in Zivil drangen ohne Durchsuchungs- oder Haftbefehl in das Haus von Abtahi ein, durchsuchten es und beschlagnahmten mehrere Bibeln und Neue Testamente. Die Konvertiten wurden in Handschellen an einen unbekannten Ort gebracht. Die iranischen Behörden verweigern jede Auskunft über den Verbleib der Gefangenen. In der Vergangenheit wurden inhaftierte Konvertiten und andere politische Gefangene in der Islamischen Republik Iran vielfach Opfer von Misshandlungen und Folter. Die Zahl der Konvertiten im Iran ist unbekannt. Die IGFM geht aber von mehreren tausend aus. Alle islamischen Rechtsschulen sehen für Männer, die vom Islam abgefallen sind und nicht reuig zu ihm zurückkehren, die Todesstrafe vor. Die im Iran geltende Rechtsschule fordert bei Frauen, die vom Islam abfallen, nicht die Hinrichtung, sondern das Auspeitschen zu den fünf täglichen Gebetszeiten. Die IGFM ruft dazu auf, Briefe an die höchste Autorität der Islamischen Republik Iran, den Geistlichen „Führer, Ajatollah Sejjed Ali Khamenei, zu schreiben und die Freilassung sowie die Sicherheit der inhaftierten Christen zu fordern.


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Quelle: www.idea.de                                                        01. Juni 2009

Pakistan soll christlichen Menschenrechtler freilassen
Hector Aleem ist Direktor der pakistanischen Menschenrechtsorganisation Peace Worldwide und „Gefangener des Monats Juni.
Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den christlichen Menschenrechtler Hector Aleem (Islamabad/Pakistan) als „Gefangenen des Monats Juni benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Polizisten hatten den 55jährigen Direktor der Menschenrechtsorganisation „Peace Worldwide (Frieden weltweit) am 22. Januar nachts aus dem Bett geholt und verhaftet. Dabei misshandelten sie dessen Frau und Kinder und zerstörten christliche Bilder. Die militante islamische Organisation Tehrik-e-Sunat hatte den Menschenrechtler wegen angeblicher gotteslästerlicher SMS-Botschaften angezeigt. Aleem versendet nach eigenen Angaben aber gar keine Nachrichten per Handy. Er setzt sich seit Jahren für die christliche Minderheit ein und hatte zuletzt im Grundbesitzstreit um eine Kirche in Islamabad interveniert. Nach Angaben der IGFM wurde Aleem bei einer Gerichtsverhandlung am 25. April zwar freigesprochen. Der Vorwurf der Anstiftung zur Blasphemie bleibe aber bestehen. Ein Antrag auf Freilassung auf Kaution wurde am 30. April abgelehnt - angeblich, um den Menschenrechtler zu schützen. Der IGFM zufolge wurde Aleem bei der gerichtlichen Anhörung von einem gegnerischen muslimischen Anwalt mit dem Tod bedroht: „Wenn der Richter ihn nicht bestraft, dann werden wir ihn selbst töten. Die IGFM und idea haben dazu aufgerufen, sich in Briefen an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari zu wenden. Er solle sich dafür einsetzen, den offenkundig Unschuldigen freizulassen und für dessen Sicherheit zu sorgen. Von den 156 Millionen Einwohnern Pakistans sind 95 Prozent Muslime, 3 Prozent Christen und 1,8 Prozent Hindus.
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Quelle: www.idea.de                                                                01. Juni 2009

Iran: Fünf neubekehrte Christen festgenommen

Auch noch in Haft sind die Christinnen Maryam Rostampour (27) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (30).

Karaj (idea) - Im Iran haben Sicherheitskräfte fünf neubekehrte Christen und einen Hauskirchenleiter ohne Haftbefehl festgenommen. Polizisten in Zivil hätten eine Razzia auf eine Hausgemeinde in der nordiranischen Stadt Karaj durchgeführt.

Sie seien während einer Bibelstunde ohne Durchsuchungsbeschluss in die Räume eingedrungen und hätten die Konvertiten sowie den Gemeindeleiter verhaftet, berichtet der Informationsdienst Farsi Christian News. Ihr Aufenthaltsort sei auch ihren Familienangehörigen unbekannt. Außerdem seien Bibeln beschlagnahmt worden. Jonathan Racho von der Menschenrechtsorganisation International Christian Concern habe die iranischen Behörden aufgefordert, die fünf Christen auf freien Fuß zu setzen. Außerdem verlangte er die Freilassung der Christinnen Maryam Rostampour (27) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (30), die am 5. März in Teheran verhaftet wurden. Ihnen wird vorgeworfen, die Staatssicherheit gefährdet, an illegalen religiösen Versammlungen teilgenommen und Bibeln verteilt zu haben. Die Christinnen, die ohne offizielle Anklage und Rechtsbeistand inhaftiert sind, teilen sich im Gefängnis Evin eine Zelle mit 27 weiteren weiblichen Gefangenen.

„Gefangene des Monats
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten sie als „Gefangene des Monats Mai benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die IGFM weist darauf hin, dass die Islamische Republik Iran den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert hat, der auch die Religionsfreiheit garantiert. Allerdings stellt das islamische Religionsgesetz den Religionswechsel von Muslimen unter schwere Strafen. Von den 65 Millionen Einwohnern sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Muslime, die zum christlichen Glauben übergetreten sind, wird auf bis zu 250.000 geschätzt. Daneben gibt es weitere 125.000 bis 150.000 Christen.
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Quelle: www.idea.de

Gefangener des Monats                             01.04.09
Chinesischer Pastor „Gefangener des Monats April

Trotz fehlender Beweise bleibt Lou Yuanqi in Haft.
F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Als „Gefangenen des Monats April haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den chinesischen Pastor Lou Yuanqi benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Lou (Jahrgang 1964) ist Seelsorger einer staatlich nicht registrierten Hausgemeinde in der Stadt Qingshuihe (Distrikt Huocheng). Er wurde am 16. Mai 2008 im Zuge einer Kampagne gegen „illegale christliche Aktivitäten in der nordwestchinesischen Region Xinjiang/Ostturkestan festgenommen. Bei einer Gerichtsverhandlung am 15. Dezember warf ihm die Anklage das „Benutzen von Aberglauben zur Unterwanderung des Gesetzes vor. Ein Urteil wurde jedoch nicht gesprochen. Das Gericht habe eine unzureichende Beweislage festgestellt, berichtet das christliche Hilfswerk China Aid Association (China-Hilfsvereinigung) mit Sitz in Midland (US-Bundesstaat Texas). Der Vertreter der Anklage habe darum ersucht, das Verfahren einzustellen. Trotzdem befindet sich der Pastor weiter in Haft. Nach Angaben der IGFM leidet er an Hepatitis B. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an die chinesische Justizministerin Wu Aiying um umgehende Freilassung des offenkundig Unschuldigen zu bitten. Die meisten Christen in der Volksrepublik China versammeln sich in staatlich nicht registrierten Hauskirchen, weil sie sich der Kontrolle des kommunistischen Regimes entziehen wollen. Schätzungen über die Gesamtzahl der Christen schwanken zwischen 40 Millionen und 130 Millionen. Die anerkannten protestantischen Dachorganisationen - die Drei-Selbst-Bewegung und der Chinesische Christenrat - repräsentieren 18 Millionen Mitglieder. Von den etwa 20 Millionen Katholiken gehören rund sechs Millionen regimetreuen Kirchen an.

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Quelle: www.idea.de                         Gefangener des Monats        02.03.09

Zwei pakistanische Christen „Gefangene des Monats


Vater und Tochter sollen Koran beleidigt haben - IGFM: Sie sind unschuldig.
F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben zwei pakistanische Christen als „Gefangene des Monats März benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.

Es handelt sich um den 40-jährigen Gulshare Masih und seine 19-jährige Tochter Sandal Gulshare aus dem Dorf Gojra Chak bei Faisalabad. Beide werden nach Angaben der IGFM fälschlich beschuldigt, den Koran beleidigt und damit Gotteslästerung begangen zu haben. Fanatische Muslime hätten dem Vater und seiner Tochter am 9. Oktober vorgeworfen, Seiten aus dem Koran gerissen zu haben. Diese Beschuldigung sei über Moschee-Lautsprecher verbreitet worden. Danach habe eine etwa 500-köpfige Menge aufgebrachter Muslime das Haus der Christen umzingelt, es mit Steinen beworfen und versucht, es anzuzünden. Daraufhin schritt die Polizei ein und verhaftete Gulshare und Sandal - wie es hieß - zu ihrem Schutz. Unter dem Druck der Fanatiker wurden, so die IGFM, beide auf der Grundlage des pakistanischen Blasphemie-Gesetz angeklagt. Ihnen droht lebenslängliche Haft. Vater und Tochter befinden sich in getrennten Bezirksgefängnissen in Faisalabad. Die Frau von Gulshare Masih und sieben Kinder halten sich nach Angaben der IGFM versteckt. Die Menschenrechtsorganisation ruft dazu auf, sich in Briefen an den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari für die unverzügliche Freilassung und die Sicherheit der unschuldig Inhaftierten einzusetzen. Außerdem solle man die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes und anderer diskriminierender islamischer Gesetze einfordern, wie es der Minderheitenminister Shabaz Bhatti im Januar öffentlich in Aussicht gestellt habe. Von den 156 Millionen Einwohnern Pakistans sind 95 Prozent Muslime, 3 Prozent Christen und 1,8 Prozent Hindus.
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Quelle: www.idea.de

Gefangener des Monats Januar 2009
Vietnamesischer Pastor seit Jahren inhaftiert


Der 35-jährige Y Wo Nie ist „Gefangener des Monats Januar 2009.
F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den vietnamesischen Pastor Y Wo Nie als „Gefangenen des Monats Januar benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Der 35-Jährige, der dem Bergvolk der Montagnards angehört, wurde am 18. August 2004 festgenommen, nachdem er eine friedliche Demonstration angeführt hatte. Die Teilnehmer drückten ihren Wunsch nach mehr Religionsfreiheit aus und forderten die Rückgabe von konfisziertem kirchlichem Besitz. Im Juli 2005 verurteilte das Volksgericht in der Provinz Dac Lac den evangelischen Pastor wegen „Störung der öffentlichen Ordnung zu neun Jahren Haft. Mitangeklagte, die ebenfalls ihr Recht auf Glaubensfreiheit einforderten, erhielten Haftstrafen zwischen 8 und 13 Jahren. Der IGFM zufolge war es kein faires Gerichtsverfahren nach internationalen Normen. Rechtsbeistände seien eingeschüchtert oder einfach übergangen worden. Der Pastor befindet sich in der nordvietnamesischen Haftanstalt Nam Ha. Der Familienvater dürfe keinen Besuch empfangen, so die IGFM. Nach ihren Angaben sind die Haftbedingungen in Vietnam katastrophal. Ernährung, Hygiene und medizinische Versorgung seien mangelhaft. Außerdem gebe es Zwangsarbeit und Misshandlungen durch Wärter und Mitgefangene.

„Wachstum der protestantischen Religion unterdrücken
Vietnam gehört zu den Ländern, die die Religionsfreiheit massiv verletzen. In einem als geheim eingestuften Trainingshandbuch für Kader der Kommunistischen Partei Vietnams aus dem Jahr 2007 heißt es: „Das abnormale und spontane Wachstum der protestantischen Religion ist entscheidend zu unterdrücken. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den vietnamesischen Ministerpräsidenten Nguyen Tan Dung Sorge um den Pastor auszudrücken und um dessen unverzügliche Freilassung zu bitten. Dabei könne man sich auf die in der vietnamesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit und die von Vietnam ratifizierten  internationalen Menschenrechtsabkommen wie dem UN-Zivilpakt berufen. Von den 83 Millionen Einwohnern Vietnams sind 54 Prozent Buddhisten, 22 Prozent Nichtreligiöse und 8 Prozent Christen - etwa 6 Millionen Katholiken und 1,3 Millionen Protestanten.
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Quelle: www.idea.de        30.11.08

Gefangener des Monats Dezember 2008
Haile Naizgi ist „Gefangener des Monats


Eritrea: Der Ex-Kirchenleiter Haile Naizgi ist seit viereinhalb Jahren inhaftiert.

F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ehemaligen Kirchenleiter Haile Naizgi (Asmara/Eritrea) als „Gefangenen des Monats Dezember benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Naizgi war Vorsitzender der größten Pfingstkirche Eritreas, der „Eritrean Full Gospel Church (Eritreische Kirche des Vollen Evangeliums). Er wurde am 23. Mai 2004 zusammen mit dem Leiter der Evangelischen Allianz Eritreas, Kiflu Gebremeskel (Gefangener des Monats März 2005), verhaftet. Beide wurden weder innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 48 Stunden einem Gericht vorgeführt noch einer Straftat angeklagt. Sie sollen sich im berüchtigten Karchele-Gefängnis in der Hauptstadt Asmara befinden. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation amnesty international soll Naizgi durch ein geheimes Sicherheitskomitee außergerichtlich zu fünf Jahren Haft verurteilt worden sein. Der Vater von vier Kindern war Buchhalter beim international tätigen christlich-humanitären Hilfswerk World Vision. Naizgi steht stellvertretend für rund 2.000 Christen, die wegen ihres Glaubens in Eritrea eingekerkert sind. Im Mai 2002 hatte Präsident Issayas Afewerki alle Angehörigen nicht erlaubter Kirchen - darunter 35 evangelikale - zu Staatsfeinden erklärt. Nur die eritreisch-orthodoxe, die lutherische und die katholische Kirche sowie der Islam wurden als Religionsgemeinschaften zwar zugelassen, aber unter staatliche Aufsicht gestellt. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an Aferwerki die Sorge um die Lage Naizgis und anderer inhaftierter Christen auszudrücken und um deren Freilassung anlässlich des Weihnachtsfests zu bitten. Von den 4,5 Millionen Einwohnern Eritreas sind jeweils rund 48 Prozent Christen und Muslime. Vier Prozent sind nichtreligiös.
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Quelle: www.idea.de
                         
Gefangener des Monats  01.11.08
Koptischer Pfarrer „Gefangener des Monats November
Metaos Wahba wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt - IGFM fordert neuen, fairen Prozess.
F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den koptisch-orthodoxen Pfarrer Metaos Wahba als „Gefangenen des Monats November benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.Der Geistliche war am 12. Oktober von einem Gericht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo wegen Urkundenfälschung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer der Santa-Maria-Kirche bei Giseh nahe Kairo hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut. Er stellte ihnen eine Heiratsurkunde aus, ohne zu wissen, dass die Papiere der Braut gefälscht waren, so die IGFM. Nach deren Angaben erleiden Ex-Muslime in Ägypten, wo der Islam sunnitischer Prägung Staatsreligion ist, mannigfache Bedrohungen und Diskriminierungen. Die meisten Neuchristen praktizierten deshalb ihren Glauben im Verborgenen und verzichteten darauf, ihre Personaldokumente entsprechend umschreiben zu lassen. Die Eheschließung einer Muslimin mit einem Angehörigen eines anderen Glaubens ist verboten. Um ihren Verlobten zu heiraten, sah die Braut keinen anderen Ausweg, als gefälschte Papiere vorzulegen. Das Ehepaar befindet sich auf der Flucht. Die IGFM ruft dazu auf, den ägyptischen Staatspräsidenten Mohamed Hosni Mubarak in Briefen zu bitten, das Recht auf Religionswechsel einschließlich entsprechender Ausweisänderungen durchzusetzen. Der Präsident solle außerdem Pfarrer Wahba ein neues, faires Verfahren ermöglichen. Christen stellen mit schätzungsweise acht bis zehn Millionen Personen rund acht Prozent der etwa 79 Millionen ägyptischen Staatsbürger. In ihrer Mehrheit sind die Christen orthodoxe Kopten. Es gibt aber auch kleinere Gruppen von Katholiken und Protestanten.
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Quelle: www.idea.de                                            01.10.2008
Gefangener des Monats:  Pastor in Laos ist „Gefangener des Monats OktoberDer laotische Pastor Sompong Supatto ist der „Gefangene des Monats Oktober.F r a n k f u r t a m M a i n / W e t z l a r (idea) -

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), www.igfm.de und die Evangelische Nachrichtenagentur  www.idea.de haben den laotischen Pastor Sompong Supatto als „Gefangenen des Monats Oktober benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.Der 32-jährige Hauskirchenleiter wurde am 3. August während eines Gottesdienstes zusammen mit den beiden 18-jährigen Gemeindemitgliedern Boot Chanthaleuxay und Khamnvan Chanthaleuxay verhaftet. Sie sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch for Lao Religious Freedom (Menschenrechtswache für Religionsfreiheit in Laos) in dem Dorf Boukham (Provinz Savannkhet) inhaftiert und müssen schmerzhafte Hand- und Fußfesseln tragen. Die Behörden hätten zu verstehen gegeben, dass die Christen nur freigelassen würden, wenn sie ihren Glauben aufgäben. Der IGFM zufolge nehmen die Übergriffe auf Christen im kommunistisch regierten Laos in den letzten Monaten deutlich zu. Im Juli waren in der Provinz Saravan 80 Christen in einem Schulgebäude festgesetzt worden - ohne Versorgung mit Lebensmitteln. Dies geschah mit dem Ziel, dass sie den Verzicht auf ihren Glauben schriftlich erklären. 10 von 17 Familien taten dies unter dem Druck ihrer schwächer werdenden Kinder. Die anderen 7 Familien wurden aus ihrem Dorf Katin vertrieben und müssen in notdürftigen Unterkünften auf Feldern kampieren. Nach Angaben der IGFM garantiert die Verfassung von Laos zwar Religionsfreiheit. Lokale Behörden gingen aber immer wieder gegen missionarisch aktive Christen vor. Ihnen werde vorgeworfen, Spaltungen im Volk hervorzurufen, was nach Artikel 9 der Verfassung verboten sei. Dieser „Knebelparagraph werde gegen die Religionsfreiheit eingesetzt. Die Menschenrechtsorganisation ruft dazu auf, in Briefen an den laotischen Ministerpräsidenten Bounnyang Vorachit (Vientiane) gegen die Inhaftierung und Behandlung von Pastor Sompong Supatto und seiner beiden Gemeindemitglieder zu protestieren. Von den rund sechs Millionen Einwohnern von Laos sind 61 Prozent Buddhisten, 31 Prozent Anhänger von Stammesreligionen, 3 Prozent Christen und 1 Prozent Muslime.